Max Kersting
Planet der Anfänger

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2019
Softcover, 224 Seiten, 4C Offset, Auflage: 1000. Design: HelloMe
13.4 x 19 cm
ISBN978-3-945900-41-3

„Eine Ode an das Jung- und Unbekümmertsein.“
SZ Magazin

„Schnellstes Buch auf der Welt.“
Philipp Rusch (KiWi)

„Larry Clark auf Mixery im Regional­express zwischen Lippstadt und Dortmund.“
Michael Biedowicz (ZEITmagazin)

„Was Jonah Hill mit seinem Film ‚Mid90s‘ für Kalifornien geleistet hat, leistet Max Kersting mit dem Buch ­‚Planet der Anfänger‘ für Nordrhein Westfalen. Ich fühle mich ­beiden Künstlern zu tiefem Dank verpflichtet.“
Leif Randt

„Einfach nur heftig!“
Tim Brüning

„Ein Film, den man nicht drehen kann.“
Stefan Scheer

Max Kersting sammelt scheinbar belanglose Fotos und erschafft mit raffinierten Gedankübermalungen neue Bilder. In seinem Buch „Planet der Anfänger“ entstammt das Material jedoch nicht, wie sonst bei seinen Arbeiten, den Flohmärkten und Antiquariaten Berlins, sondern seinem eigenen Leben.

Eine Gang aus Lippstadt – festgehalten in wackeligen Bildern, die aussehen wie bunte, wildgewordene Schatten. Im Zusammenspiel mit Kerstings Texten verdichtet sich ein Gefühl, das von außen im besten Fall als brutal öde Langeweile beschreibbar ist, im Kern aber die Keimzelle des ganzen späteren Lebens darstellt. So stolpert man in das echte Leben hinein: als verwickelter, selbstverliebter, knutschender Pseudoskater, vielleicht nur halb so cool wie irgendjemand bei Larry Clark, aber mit dem festen Willen, es irgendwie hinzukriegen. Ach. Könnte man doch noch mal so wunderbar ahnungslos sein.

Zum Künstler:
Max Kersting, Jahrgang 1983, mit TKKG, Inlineskating und Zwangsstörungen in Lippstadt aufgewachsen, hat in Düsseldorf Design studiert, ist anschließend in Berlin als Werbetexter verzweifelt und fand erst 2011 mit seinen freien Arbeiten zu Mut und Freude zurück. Bekannt ist er seitdem hauptsächlich dafür, alte Fotos mit einer raffinierten Gedankenübermalung zu versehen. Als Roman getarnt erschien 2013 eine Auswahl seiner Bilder im Metrolit Verlag, eine Bildkolumne in der Süddeutschen Zeitung folgte 2014/2015. Seine Wochenkalender-Triologie wurde dreimal mit dem Gregor Calendar Award ausgezeichnet.